FAQ zur Ukraine-Hilfe des ASB

 
FAQ zur Ukraine-Hilfe des ASB
 
Allgemein zu Hilfsmaßnahmen
  • Der ASB ist seit 2015 in der Ukraine mit einem eigenen Länderbüro in Kiew und seit 2008 auch mit einem Büro in Sieverodonetsk tätig. Neben dem ASB ist der ukrainische Samariterbund SSU als Partner seit 1993 in vielen Regionen des Landes aktiv.
  • In Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt als Zuwendungsgeber wurden alle Aktivitäten dies- und jenseits der Kontaktlinie seit dem Einmarsch der russischen Truppen eingestellt. Ein internationaler Mitarbeiter des ASB hat bereits in der vergangenen Woche das Land verlassen. Lokale Mitarbeiter*innen und deren Familienangehörige (21 Personen) wurden von Sieverodonetsk in den Westen des Landes evakuiert und verbleiben bis auf weiteres dort. Die Mitarbeitenden des Büros in Kiev sind wohlauf, wenn gleich die Stadt inzwischen von russischen Truppen umzingelt und blockiert ist. Der Fokus unserer Tätigkeiten liegt aktuell auf der Sicherheit der lokalen Mitarbeiter*innen und Partner. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob, wo und wie die Arbeit wiederaufgenommen werden kann.
 
Anrainerstaaten:
  • Unterstützt vom ASB helfen Samariter-Partner in Polen, Ungarn, der Slowakei und in Rumänien ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine mit notwendigen Hilfsgütern und medizinischer Versorgung.
  • Das FAST „Emergency Medical Team“ (EMT) des ASB bereitet aktuell einen potenziellen Einsatz in der Slowakei vor. 
  • Die ASB-Landesverbände und -Gliederungen bereiten sich auf die Versorgung und Unterbringung von ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland vor. Wie kann ich mich von Deutschland aus für die Menschen engagieren?
  • Der beste Weg jetzt zu helfen sind Geldspenden (www.asb.de)
  • Damit ermöglichen Sie dem ASB, genau das zu beschaffen, was die Menschen in der Krisenregion –auf der Grundlage einer professionellen Bedarfserhebung– wirklich brauchen. So wird garantiert, dass die Hilfsgüter auch dem lokalen Kontext angepasst sind.
  • Geldspenden sind somit effizienter und beanspruchen – anders als Sach- und Materialspenden– in einer Katastrophensituation keine knappen Ressourcen wie Transport-, Personal- und Lagerkapazitäten.
 
Kann ich ehrenamtlich direkt vor Ort helfen?
  • Viele Bürgerinnen und Bürger möchten in Krisenfällen selbst vor Ort als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer mit anpacken. Der ASB bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote, bittet jedoch um Verständnis dafür, dass wir diese Hilfe in den meisten Fällen nicht annehmen können.
  • Die Mitarbeit in humanitären Hilfseinsätzen im Ausland setzt eine fundierte 1 Ausbildung und mehrjährige Erfahrung voraus, wie beispielweise Kenntnisse über die kulturellen Gepflogenheiten, Sprachkenntnisse oder Kenntnisse der Sicherheitslage.
 
Nimmt der ASB Sachspenden entgegen?
  • Wir wissen Ihr Hilfsangebot zu schätzen. Allerdings nehmen wir für Hilfsprojekte im Ausland keine privaten Sachspenden an.
  • Im Einzelfall entscheidet der ASB mit Anbietern von Sachspenden , ob ein Transport in das jeweilige Projektgebiet sinnvoll ist.
  • Wichtige Kriterien hierfür: Die Kosten für Verpackung und Transport dürfen den Wert der Sachspenden nicht übersteigen; die Sachspenden müssen standardisiert sein, damit sie zollrechtliche Bestimmungen erfüllen; die Sachspenden müssen den im Krisengebiet vorherrschenden kulturellen Bedürfnissen entsprechen.
 
Wieviel Prozent einer Spende fließen tatsächlich in die Hilfsprojekte des ASB?
  • Mindestens 95 Prozent der Spenden, die beim ASB eingehen, werden in die Projektarbeit gegeben. Die weiteren 5 Prozent fließen in die Aktions- und Betriebskosten des ASB.
  • Der ASB hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat.
 
Wie gewährleistet der ASB, dass Spendengelder nicht in falsche Hände geraten?
  • Der ASB ist eine zivilgesellschaftliche Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation und arbeitet unabhängig von Regierungen. Wir verfügen über strenge interne Kontrollmechanismen, um Korruption vorzubeugen.
  • Die Umsetzung der dem ASB anvertrauten Spenden wird von eigenen Mitarbeiter*innen gewährleistet und überwacht. Die Hilfeleistungen finden durch eigene internationale oder lokale Mitarbeiter*innen statt bzw. über vertrauenswürdige, langjährige lokale Partner. Sie werden niemals an Regierungen weitergegeben.
 
Stand: 01.03 2022

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