Psychosoziale Beratungsstelle Sucht in Thale

Psychosoziale Beratungsstelle -Sucht-

 

Ansprechpartner: Petra Osterloh
Telefon 03947 47219

Unsere Einrichtung berät Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige. Menschen mit stoffungebundenen Suchterkrankungen finden ebenfalls bei uns Beratung und Hilfe. Wir vermitteln suchtkranke und suchtgefährdete Menschen in Krankenhäuser zur Entgiftung, zur Therapie in Entwöhnungseinrichtungen und zur Nachsorge in stationäre oder ambulante Wohneinrichtungen, Tagesstätten oder spezielle Wohnformen. Während der Zeit der Entgiftung und Therapie halten wir Kontakt. Nach der Entlassung bieten wir ihnen weitere Unterstützung zur Stabilisierung der Gesundheit. Ein wichtiger Bestandteil dabei sind Selbsthilfegruppen.

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Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Einzelgespräche
  • Gruppengespräche
  • Vermittlung zur Entgiftung
  • Vermittlung zur Entwöhnung
  • Hilfe beim Behördenwirrwarr
  • psychosoziale Beratung bei Substitution
  • Krisenintervention
  • Vermittlung in Tagesstätte
  • stationäre und ambulante Wohnformen

 

Öffnungszeiten der Suchtberatung

In Thale - Karl-Marx-Straße 53b

Telefon 03947 47219
Telefax 03947  47299
E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag 13:00 - 15:00 Uhr
Dienstag 14:00- 18:00 Uhr
Freitag 08:00 - 11:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Außensprechstunde im FKH Neinstedt

Mittwoch 13:45 

 

Außensprechstunde in der Psychiatrie Blankenburg

nach Vereinbarung

 

Betroffenengruppe

Dienstag 16:00 Uhr in Thale

25 Jahre ASB in Thale

Wenige Wochen nach der Politischen Wende im Herbst 1989 entstanden in Thale die ersten Überlegungen darüber, wie die in der damaligen DDR herausgebildeten Strukturen im regionalen Sozialwesen und den Hilfsdiensten weitergeführt und den neu heranreifenden Bedingungen angepasst werden konnten.

Im Januar 1990 wurden die ersten Kontakte zu Sozialstationen und Wohlfahrtsverbänden in Seesen und Hildesheim geknüpft, um über das Für und Wider einer Sozialstation unter dem ASB zu sprechen. Im April 1990 waren Vertreter des ASB Hildesheim in die Leitstelle der SMH im Krankenhaus Quedlinburg gekommen, um sich über die vorhandenen Formen des Rettungsdienstes zu informieren. Anschließend nahmen sie an der am gleichen Tag stattfindenden Beratung der ständigen Kommission Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt Thale teil, in der sie ausführlich über die Aufgaben des ASB im Rettungswesen der Bundesrepublik informierten.

Anfang Mai 1990 fuhr eine Gruppe von acht ASB-interessierten Mitarbeitern aus Thale, auf Einladung des Ortsvorstandes nach Hildesheim, um den dortigen ASB näher kennen zu lernen.

Dieser Besuch war der Beginn einer herzlichen und dauerhaften Kontaktpflege zwischen den Hildesheimern und Thalensern. Der Hildesheimer Ortsverband übernahm auf Anregung des Bundesvorstandes in Köln die Patenschaft über den Aufbau des ASB-Kreisverbandes Quedlinburg.

Die Wiedergründung – denn um eine solche handelt es sich, da bereits 1920 in Thale und Quedlinburg ASB-Kolonnen aktiv waren – fand am 18.Mai 1990 im Rahmen der ersten Mitgliederversammlung von 27 Gründungsmitgliedern statt.

Die Rechtsfähigkeit des „ASB Kreisverbandes Quedlinburg“ wurde durch die Registrierung im Vereinsregister Quedlinburg am 19. Juni 1990 hergestellt.

Am 1. Juli 1990, dem Tag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion fand vor dem Rathaus in Thale der erste gemeinsame Einsatz der ASB-Verbände Hildesheim und Quedlinburg statt.

Viele Thalenser trauten ihren Augen nicht, als der ASB sie vor dem Rathaus mit heißen Würstchen und Getränken versorgte. Im Stadtgebiet waren an Schwerpunkten die Helfer-Teams unterwegs, um eventuellen Hilfebedürftigen zur Seite stehen zu können. Mit dieser Aktion sollte auf die Arbeit der karitativen Organisation aufmerksam gemacht werden.

Nach Abschluss dieser Veranstaltung wurde durch den ASB Hildesheim ein modern ausgerüsteter Hilfs- und Rettungswagen an den ASB Quedlinburg übergeben. Nur einen knappen Monat später kam mit der Übergabe des ersten Notarzteinsatzfahrzeuges weitere materielle Hilfe vom ASB Hildesheim.

Im folgenden Jahr entwickeln sich immer mehr Betätigungsfelder des ASB Quedlinburg. Der Behindertenfahrdienst nahm mit Erhalt der ersten Technik Gestalt an. Seit Juli 1990 wird „Essen auf Rädern“ ausgefahren und die Strukturen der Sozialstation entwickeln sich. Im November 1990 wird die Übernahme der Gemeindeschwestern als Mitarbeiter des ASB organisiert und Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern der Volkssolidarität geführt, um die Betreuung der älteren Bürger kontinuierlich fortsetzen zu können. Auch Mitarbeiter der Volkssolidarität werden von der ASB Sozialstation übernommen.  Durch das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter war es möglich, die Sozialstation zum 1. Januar 1991 zu eröffnen, so dass die Betreuung gewährleistet werden konnte.

Die Beratungsdienste für Suchtkranke, Sozialberatung und später Diätberatung sowie Behindertenberatung wurden annähernd gleichzeitig Anfang 1991 wirksam.

Im Verlauf des 2. Halbjahres 1990 war es wiederum durch die Hilfe des ASB Hildesheim möglich, die personelle Basis für einen, den bundesdeutschen Anforderungen entsprechenden, Rettungsdienst zu schaffen. Die ersten vier Kollegen waren im Januar 1991 fertig ausgebildet und besetzten ab dem 14. Januar 1991 den ersten Rettungswagen des  ASB Kreisverbandes Quedlinburg in Thale. Bis weitere Mitarbeiter ausgebildet sind, versehen die Kollegen ihren Dienst im Rhythmus: 24h Dienst – 24h Frei – 24h Dienst. Das erste Notarzteinsatzfahrzeug des Landkreises Quedlinburg stellt ein Ford Escort vom ASB Hildesheim dar. Dieser löst den DHD-Wartburg der Poliklinik ab.

Ab diesem Zeitpunkt bis zum heutigen Tag gehören die Fahrzeuge mit dem Samariter-Kreuz zum Stadtbild in Thale und Umgebung.

Heute besteht der ASB Regionalverband Altkreis Quedlinburg e.V. – wie er seit der Kreisgebietsreform 2007 heißt -  aus 82 haupt- und 45 ehrenamtlichen Mitarbeitern und 952 unterstützenden Mitgliedern.

Weiterhin sind wir in der ambulanten Altenpflege, im Hauswirtschaftsdienst, Rettungsdienst, Behindertenfahrdienst und den Beratungsstellen engagiert. Im Laufe der Zeit dazugekommen sind Jugendclubs, ein betreutes barrierefreies Wohnen, der Katastrophenschutz, der Sanitätsdienst, die Erste-Hilfe-Ausbildung und die „Möbelmaus“ die gebrauchte, aber gut erhaltene Möbel abholt und an Bedürftige weitergibt.

Mit dem Fahrdienst für den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst hat der ASB Altkreis Quedlinburg sozusagen die moderne Version des DHD-Wartburgs seit einiger Zeit wieder im Repertoire.

Der ASB Regionalverband Altkreis Quedlinburg e.V. in Zahlen:

Mitglieder: 952

Hauptamtliche Mitarbeiter: 82

Ehrenamtliche Mitarbeiter: 45

Ambulant Betreute Pflegebedürftige: 121***

Betreute Suchtkranke: 345**

Rettungsdiensteinsätze: 2973**

Gefahrene Kilometer im RD: 123.041**

Sanitätsdienstliche Absicherungen: 22**

Beförderte Kinder im Schülertransport: 138*

Gefahrene Kilometer im Behindertenfahrdienst: 1800*

Teilnehmer Erste Hilfe Ausbildung: 397**

 

* täglich

** im Jahr 2014

***pro Woche

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