Erste Hilfe Fortbildung

Das Erste-Hilfe-Training ist ein Fortbildungsangebot für Ersthelfer, um die im Erste-Hilfe-Lehrgang erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten aufzufrischen.

Grundlage sind wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen selten angewandte praktische Fertigkeiten bereits nach 2 Jahren zu mehr als 50 % in Vergessenheit geraten sind. Im Erste-Hilfe-Training steht daher das erneute Training der praktischen Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vordergrund, um insbesondere die Handlungsabläufe zur Lebensrettung sicher durchführen zu können. Darüber hinaus werden die in der zurückliegenden Zeit gewonnenen Erfahrungen aus dem Unfallgeschehen im Umfeld der jeweiligen Teilnehmergruppe und die Ersthelfereinsätze aufgearbeitet.

tn 2048 asb eh ms2013 031Die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Training ist insbesondere für Ersthelfer in Betrieben alle zwei Jahre vorgeschrieben.

Der Einsatz als Ersthelfer ist für den Einzelnen in der Regel ein seltenes Ereignis. Da nur wenige Erfahrungen gesammelt werden können, soll die regelmäßig wiederholte Fortbildung die Einsatzfähigkeit des Ersthelfers erhalten und aktualisieren, damit er seiner Verantwortung Rechnung tragen kann. 

In diesem Kurs werden die wesentlichen Inhalte des Erste Hilfe Grundkurses wiederholt. Dabei wird besonders viel Wert auf das Wiederholen der praktischen Übungen gelegt.
 

 Zu ihrem persönlichen Nutzen empfieht der ASB auch Führerscheininhabern, ihre Kenntnisse alle zwei Jahre mit einem Erste Hilfe Training (EHT) aufzufrischen.

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Die Lehrgangsdauer beträgt 9 Unterrichtsstunden und umfasst z.B. folgende Themen:

 

  • stabile Seitenlage
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Beatmung
  • starke Blutungen

 

 
Unsere Inhalte sind abgestimmt mit den Inhalten der Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften (VBG 109/BGV A 5).

 

Informationen zu allen Erste-Hilfe-Kursen oder -Trainings erhalten Sie bei uns:

Arbeiter Samariter Bund Regionalverband Altkreis Quedlinburg e.V.
Karl-Marx-Straße 32
06502 Thale

Telefon 03947  4720
Telefax 03947  47299

Ansprechpartner: Herr Lars Einecke

 

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mit unserer Hilfe ermöglichen wir den Menschen, ein größtmögliches Maß ihrer Selbstständigkeit zu entfalten und zu wahren.
Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.

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Seit seiner Gründung im Jahr 1888 bietet der ASB Dienste an, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Zum Beispiel in der Altenhilfe, im Rettungsdienst, der Ersten Hilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Hilfe für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener.

Auch wer sich freiwillig engagieren möchte, findet beim ASB eine passende Möglichkeit, aktiv zu werden. Zum Beispiel als Katastrophenschützer oder Rettungssanitäter, als Mitglied eines Besuchsdienstes oder Lesepate, als Besuchshundeführer oder Schulsanitäter.

Mehr als 1 Million Menschen bundesweit teilen die humanitären und demokratischen Grundsätze des ASB. In 16 Landesverbänden, mehr als 220 regionalen Gliederungen und rund 120 gemeinnützigen Gesellschaften unterstützen sie den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft und ihren persönlichen Einsatz.

Den Grundstein dazu legten 1888 sechs Berliner tn 2048 FILE513Zimmerleute. In einer Zeit, in der es weder Arbeitsschutzvorschriften noch Rettungsdienste gab und sich Arbeiter oft schwer verletzten, setzten sie gegen viele Widerstände den ersten „Lehrkursus über die Erste Hilfe bei Unglücksfällen“ durch. 1909 schlossen sich die ersten Arbeiter-Samariter-Gruppen aus ganz Deutschland zum Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) zusammen.

Als Hilfsorganisation und Wohlfahrtsverband versteht sich der ASB auch als Anwalt in gesellschaftspolitischen Fragen. Er nimmt Stellung zu aktuellen Diskussionen und steht mit Vertretern des Bundestags und des Europäischen Parlaments, Ministerien und anderen Institutionen in Kontakt.

25 Jahre ASB in Thale

Wenige Wochen nach der Politischen Wende im Herbst 1989 entstanden in Thale die ersten Überlegungen darüber, wie die in der damaligen DDR herausgebildeten Strukturen im regionalen Sozialwesen und den Hilfsdiensten weitergeführt und den neu heranreifenden Bedingungen angepasst werden konnten.

Im Januar 1990 wurden die ersten Kontakte zu Sozialstationen und Wohlfahrtsverbänden in Seesen und Hildesheim geknüpft, um über das Für und Wider einer Sozialstation unter dem ASB zu sprechen. Im April 1990 waren Vertreter des ASB Hildesheim in die Leitstelle der SMH im Krankenhaus Quedlinburg gekommen, um sich über die vorhandenen Formen des Rettungsdienstes zu informieren. Anschließend nahmen sie an der am gleichen Tag stattfindenden Beratung der ständigen Kommission Gesundheits- und Sozialwesen der Stadt Thale teil, in der sie ausführlich über die Aufgaben des ASB im Rettungswesen der Bundesrepublik informierten.

Anfang Mai 1990 fuhr eine Gruppe von acht ASB-interessierten Mitarbeitern aus Thale, auf Einladung des Ortsvorstandes nach Hildesheim, um den dortigen ASB näher kennen zu lernen.

Dieser Besuch war der Beginn einer herzlichen und dauerhaften Kontaktpflege zwischen den Hildesheimern und Thalensern. Der Hildesheimer Ortsverband übernahm auf Anregung des Bundesvorstandes in Köln die Patenschaft über den Aufbau des ASB-Kreisverbandes Quedlinburg.

Die Wiedergründung – denn um eine solche handelt es sich, da bereits 1920 in Thale und Quedlinburg ASB-Kolonnen aktiv waren – fand am 18.Mai 1990 im Rahmen der ersten Mitgliederversammlung von 27 Gründungsmitgliedern statt.

Die Rechtsfähigkeit des „ASB Kreisverbandes Quedlinburg“ wurde durch die Registrierung im Vereinsregister Quedlinburg am 19. Juni 1990 hergestellt.

Am 1. Juli 1990, dem Tag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion fand vor dem Rathaus in Thale der erste gemeinsame Einsatz der ASB-Verbände Hildesheim und Quedlinburg statt.

Viele Thalenser trauten ihren Augen nicht, als der ASB sie vor dem Rathaus mit heißen Würstchen und Getränken versorgte. Im Stadtgebiet waren an Schwerpunkten die Helfer-Teams unterwegs, um eventuellen Hilfebedürftigen zur Seite stehen zu können. Mit dieser Aktion sollte auf die Arbeit der karitativen Organisation aufmerksam gemacht werden.

Nach Abschluss dieser Veranstaltung wurde durch den ASB Hildesheim ein modern ausgerüsteter Hilfs- und Rettungswagen an den ASB Quedlinburg übergeben. Nur einen knappen Monat später kam mit der Übergabe des ersten Notarzteinsatzfahrzeuges weitere materielle Hilfe vom ASB Hildesheim.

Im folgenden Jahr entwickeln sich immer mehr Betätigungsfelder des ASB Quedlinburg. Der Behindertenfahrdienst nahm mit Erhalt der ersten Technik Gestalt an. Seit Juli 1990 wird „Essen auf Rädern“ ausgefahren und die Strukturen der Sozialstation entwickeln sich. Im November 1990 wird die Übernahme der Gemeindeschwestern als Mitarbeiter des ASB organisiert und Gespräche mit ehemaligen Mitarbeitern der Volkssolidarität geführt, um die Betreuung der älteren Bürger kontinuierlich fortsetzen zu können. Auch Mitarbeiter der Volkssolidarität werden von der ASB Sozialstation übernommen.  Durch das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter war es möglich, die Sozialstation zum 1. Januar 1991 zu eröffnen, so dass die Betreuung gewährleistet werden konnte.

Die Beratungsdienste für Suchtkranke, Sozialberatung und später Diätberatung sowie Behindertenberatung wurden annähernd gleichzeitig Anfang 1991 wirksam.

Im Verlauf des 2. Halbjahres 1990 war es wiederum durch die Hilfe des ASB Hildesheim möglich, die personelle Basis für einen, den bundesdeutschen Anforderungen entsprechenden, Rettungsdienst zu schaffen. Die ersten vier Kollegen waren im Januar 1991 fertig ausgebildet und besetzten ab dem 14. Januar 1991 den ersten Rettungswagen des  ASB Kreisverbandes Quedlinburg in Thale. Bis weitere Mitarbeiter ausgebildet sind, versehen die Kollegen ihren Dienst im Rhythmus: 24h Dienst – 24h Frei – 24h Dienst. Das erste Notarzteinsatzfahrzeug des Landkreises Quedlinburg stellt ein Ford Escort vom ASB Hildesheim dar. Dieser löst den DHD-Wartburg der Poliklinik ab.

Ab diesem Zeitpunkt bis zum heutigen Tag gehören die Fahrzeuge mit dem Samariter-Kreuz zum Stadtbild in Thale und Umgebung.

Heute besteht der ASB Regionalverband Altkreis Quedlinburg e.V. – wie er seit der Kreisgebietsreform 2007 heißt -  aus 82 haupt- und 45 ehrenamtlichen Mitarbeitern und 952 unterstützenden Mitgliedern.

Weiterhin sind wir in der ambulanten Altenpflege, im Hauswirtschaftsdienst, Rettungsdienst, Behindertenfahrdienst und den Beratungsstellen engagiert. Im Laufe der Zeit dazugekommen sind Jugendclubs, ein betreutes barrierefreies Wohnen, der Katastrophenschutz, der Sanitätsdienst, die Erste-Hilfe-Ausbildung und die „Möbelmaus“ die gebrauchte, aber gut erhaltene Möbel abholt und an Bedürftige weitergibt.

Mit dem Fahrdienst für den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst hat der ASB Altkreis Quedlinburg sozusagen die moderne Version des DHD-Wartburgs seit einiger Zeit wieder im Repertoire.

Der ASB Regionalverband Altkreis Quedlinburg e.V. in Zahlen:

Mitglieder: 952

Hauptamtliche Mitarbeiter: 82

Ehrenamtliche Mitarbeiter: 45

Ambulant Betreute Pflegebedürftige: 121***

Betreute Suchtkranke: 345**

Rettungsdiensteinsätze: 2973**

Gefahrene Kilometer im RD: 123.041**

Sanitätsdienstliche Absicherungen: 22**

Beförderte Kinder im Schülertransport: 138*

Gefahrene Kilometer im Behindertenfahrdienst: 1800*

Teilnehmer Erste Hilfe Ausbildung: 397**

 

* täglich

** im Jahr 2014

***pro Woche

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