Beaufsichtigung zur Entlastung von pflegenden Angehörigen:

  • Reine Anwesenheit und Beaufsichtigung bei einem aufgrund des bestehenden Krankheitsbildes nicht oder schwer zu aktivierenden Pflegebedürftigen
  • Vermeidung von Gefahrensituationen in Abwesenheit von Pflegeperson bei vorliegender Eigen- und Fremdgefährung

Training von Alltagskompetenzen und tagesstrukturierenden Maßnahmen:

  • Gemeinsames Zubereiten von Mahlzeiten
  • Gemeinsames Kochen
  • Gemeinsames Einkaufen
  • Gemeinsame kleine Tätigkeiten im Haus (Staubwischen, Geschirrspülen/-abtrocknen)

Anleitung und Unterstützung bei der Aufnahme sinnhafter Beschäftigungen:

  • Handarbeiten (Nähen, Stricken, Häkeln, etc.), Basteln
  • Gärtnern
  • Gesellschaftsspiele
  • Backen, Kochen, etc.

Anregung und Unterstützung bei sozialen Kontakten:

  • Außerhäusliche Begleitung (Verwandte/Freunde/Nachbarn), Friedhof, Hobby
  • Gemeinsames Verfassen von Briefen
  • Gemeinsames Führen von Telefonaten

Entspannende Aktvität zum Erhalt und zur Förderung der Motorik und der Gesellschaftsfähigkeit:

  • Balance- und Bewegungsübungen (Gymnastik, Tänze, Spiel)
  • Übungen zum Gedächtnistraining
  • Musizieren, Malen

Gespräche führen, Unterhaltung fördern mit dem Ziel der Aktivierung:

  • Lesen und Vorlesen aus Büchern, Tageszeitungen, etc.
  • Erinnerungsübungen (Ansehen von Fotoalben, Singen von bekannten Liedern, Gedichte, etc.)

Haushalt reinigen:

  • Reinigen der Wohnung
  • Keller- und Flurreinigung
  • Entrümpelung

Pflege von Zimmerpflanzen:

  • Gießen
  • Düngen
  • Beschneiden
  • Umtopfen

Versorgen von Haustieren:

  • Füttern
  • Reinigen des Umfelds (Käfig, Katzentoilette, etc.)
  • Tiere ausführen
  • Begleitung zum Tierarzt

Kleine Hausmeistertätigkeiten:

  • Wechseln einer Glühbirne
  • Anschließen und Einstellen von Elektrogeräten
  • Entkalken von Elektrogeräten
  • Aufhängen von Lampen / Bildern / Garderobe
  • Rausstellen von Mülltonnen

Pflege der Wäsche und Bekleidung:

  • Waschen der Wäsche
  • Bügeln
  • Aufräumen des Kleiderschrankes (Tausch Winter-/Sommerbekleidung)
  • Ausbessern von Kleidung (Nähen, Stopfen)

Gartenpflege:

  • Rasenmähen
  • Rasenwässern
  • Blumengieeßen
  • Beschneiden von Pflanzen / Hecken
  • Rechen und Entfernen von Laub
  • Wintervorbereitung der Pflanzen (z.B. kleinere Pflanzen aus der Kälte nehmen)

Winterdienst:

  • Schnee schippen (Gehweg, Zugangsweg)
  • Streuen bei Glätte

Kontaktaufnahme zu anderen an der Pflege beteiligten Berufsgruppen (Ärzte, Physiotheraphie, etc.):

  • Kontaktaufnahme
  • Rahmenbedingungen eruieren und ggf. Hilfestellung bei Antragstellung / Besorgung von Verordnungen
  • Im Vorfeld erforderliche Korrespondenz gemeinsam führen, Hilfestellung bei Auswertung der Anamnese
  • Anwesenheit bei Erstbesuch

Organisation eines Hausnotrufgerätes:

  • Beratung über Leistungen
  • Kontaktaufnahme oder Korrespondenz mit Leistungsanbieter
  • Ggf. Hilfestellung bei Antrag auf Kostenübernahme
  • Anwesenheit bei Installation
  • Organisation der Schlüssel

Hilfsmittelversorgung:

  • Beratung über etwaige Hilfsmittel
  • Klärung mit behandelnden Arzt in Bezug auf erforderliche Verordnung /Rezept
  • Kontaktaufnahme oder Korrespondenz mit Sanitätshaus
  • Anwesenheit bei Lieferung und Entgegennahme

Besorgung "Essen auf Rädern":

  • Beratung über Anbieter und Leistungen
  • Kontaktaufnahme und Korrespondenz mit dem Leistungsanbieter
  • Ggf. Hilfestellung bei Antrag auf Kostenübernahme (ggf. Sozialhilfeträger)
  • Anwesenheit bei Erstbesuch

Rezeptbesorgung:

  • Kontaktaufnahme mit Arztpraxis
  • Bestellen des Rezepts
  • Abholen des Rezepts
  • Ggf. Einlösen des Rezepts

Begleitung außerhalb des Hauses:

  • Gemeinsamer Besuch bei Angehörigen / Freunden / Bekannten
  • Begleitung zum Friedhof
  • Begleitung zum Arzt
  • Begleitung zum Gottesdienst
  • Spazieren gehen
  • Begleitung zu Hobbys / Sportveranstaltungen

Sicherungsanruf oder Besuch:

  • Telefonat mit dem Kunden zur vereinbarten Tageszeit zur Rückversicherung und Klärung des Zustandes
  • Hausbesuch zur vereinbarten Tageszeit

Organisation eines Umzuges:

  • Hilfestellung (Unterstützung / Personenhilfe) bei Umzug in eine andere Wohnung/Einrichtung und dazugehörige Organisation

Hilfestellung bei pflegebedingten Umbaumaßnahmen der Wohnung:

  • Beratung über erforderliche Umbaumaßnahmen
  • Kontakt zur Beratungsstelle
  • Hilfestellung bei Antragstellung zur Kostenübernahme, Einholen von Kostenvoranschlägen
  • Anwesenheit bei Gesprächen mit Beratungsstellen
  • Anwesenheit bei Durchführung von Maßnahmen

Hilfestellung bei erforderlicher Heimaufnahme:

  • Gemeinsames Besichtigen von Heimen
  • Gemeinsame Termine mit der Einrichtung im Vorfeld einer Aufnahme
  • Hilfe bei Antragstellung

Unterstützende Anleitung für pflegende Angehörige / Nahestehende:

  • Vermittlung von Pflege-, Hebe- und Lagerungstechniken
  • Einweisung in die Nutzung von Hilfsmitteln
  • Kenntnisvermittlung in Bezug auf krankheitsbedingte Ernährung
  • Vermittlung von Hintergrundinformationen zu pflegerelevanten, risikopotentiellen und praktischen Lösungsansätzen

 Anwesenheit bei Hausbesuchen von Ärzten, MDK, Behörden:

  • Kontaktaufnahme zur Terminabstimmung
  • Vorbereitung des Hausbesuchs und erforderlicher Unterlagen
  • Anwesenheit beim Hausbesuch
  • Nachbereitung des Termins

 Hilfe bei Antragstellung zur Pflegeversicherung, Grundsicherung, Hilfe zur Pflege, Schwerbehinderung:

  • Beratung über etwaige Leistungen
  • Anforderung der Vertragsunterlagen
  • Hilfestellung beim Ausfüllen des Antrags
  • Hilfe beim beibringen oder ordnen der nötigen Unterlagen
  • Hilfestellung bei der Übersendung

 Anwesenheit bei und Organisation von Krankenhauseinweisungen:

  • Packen der Tasche
  • Kontrollieren der Wohnung, Abschalten der Elektrogeräte, Abfallentsorgung, Überprüfung des Kühlschranks
  • Information von Angehörigen
  • Beruhigendes Einwirken auf den Betroffenen
  • Empfangen des Transportfahrzeugs
  • Aushängigen erforderlicher Unterlagen
  • Abschließen der Wohnung

Organisation und Überleitung bei Krankenhausentlassungen:

  • Kontakt mit Krankenhaus und Kunden / Angehörigen zur Absprache des Entlassungszeitpunktes
  • Kontakt mit den behandelnden Ärzten
  • Stellen von erforderlichen Anträgen im Vorfeld (z.B. Hilfsmittel)
  • Lüften der Wohnung im Vorfeld, Anstellen der Heizung, Müllentsorgung, Beziehen des Bettes
  • Empfang des Kunden in der Häuslichkeit / Tür öffnen
  • Ggf. Einkaufen von Lebensmitteln / Getränken
  • Aushändigen des Entlassungsbriefs an behandelnde Ärzte

 Korrespondenz mit Behörden:

  • Hilfestellung bei Schriftwechsel
  • Telefonkontakt und Korrespondenz
  • Begleitung zu Terminen

 Pflegebedingte Botengänge:

  • Transport und Abgabe von erforderlichen Proben
  • Abgabe von Rezepten / Verordnungen
  • Aushändigen von Krankenhausberichten / Untersuchungsergebnissen an behandelnde Ärzte

 Allgemeine Botengänge:

  • Aufgabe von Briefen / Paketen
  • Übermittlung von Unterlagen an die Bank
  • Schlüsselkopien

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